Dietmar Wischmeyer in Friesoythe

Scharfzüngige Satire - KOMPLETT AUSVERKAUFT!

„Vorspeise zum Jüngsten Gericht“ – passender könnte der Titel eines Comedy-Programms nicht lauten, um in der Agrar-Region Oldenburger Münsterland aufzutreten. Und dies kommt an, denn bereits vier Monat vor dem Event ist es komplett ausverkauft! Denn niemand Geringerer als Dietmar Wischmeyer, der aus Radio und Fernsehen u.a. als „Günther der Treckerfahrer“ oder scharfzüngiger Satiriker in der „heute-Show“ bekannt ist, steckt hinter diesem Programm – und er kommt mit diesem am 28.04.2018 um 20 Uhr zum ersten Mal nach Friesoythe ins Forum am Hansaplatz.
Gewohnt scharfzüngig und äußerst treffsicher stellt Wischmeyer fest, wie die „Insassen des hiesigen Wohlstands-Archipels (sich) suhlen in ihrer Furcht vor der ungewissen Zukunft“. Eine dumpfe Angst vor Unbekanntem, Digitalisierung, Industrie 4.0, Migration und Globalisierung decke die Chancen dieser Entwicklung zu, Verzicht und „Askese“ wird zu Staatsreligion – „Selbstverwirklichung als Volkskrankheit“. Brutal hält Der „Gangsta-Rapper“ der westlichen Wohlstandsgesellschaft den Spiegel vor, bringt zum Lachen und gleichzeitig zum Nachdenken.

Dietmar Wischmeyer schreibt selbst über sein Programm: Die Insassen des hiesigen Wohlstands-Archipels suhlen sich in ihrer Furcht vor der ungewissen Zukunft. Digitalisierung, Industrie 4.0., Migration und Globalisierung werden vorwiegend als Verlust wahrgenommen. Es zählen nicht die Chancen, sondern Askese und Verzicht werden zur Staatsreligion: nicht mehr rauchen, weniger saufen, kein Fleisch, kein Weizen, kein Atom, keine Kohle, keine Dieselautos, kein Garnichts mehr. Eine Gesellschaft tut Buße, um der endgültigen Bestrafung doch noch zu entgehen. Stilvolles Verwelken vor der Zukunft ist das Credo der satten Gespenster am Ende der Gegenwart. Doch was tatsächlich geschieht, ist Selbstverwirklichung als Volkskrankheit.

Mehr Infos unter www.wischmeyer.de und www.fsr-online.net.

Foto: Gaby Gerster